Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung

Wie läuft eine Hypnose-Sitzung ab?

Um den Trance-Zustand zu erreichen, wird mit speziellen hypnotischen Techniken gearbeitet (in der Fachsprache "Induktionen" genannt). Diese ermöglichen es, die Aufmerksamkeit weg von äusseren Reizen hin auf das innere Erleben zu richten. Hierbei kann es zu einem körperlich entspannten Zustand kommen, der allerdings keine Voraussetzung für das Erleben einer Trance ist (in anderen Kulturen und Traditionen, bsw. bei den Sufis, wird versucht, mit Bewegung und Tanz einen Trance-Zustand zu erzeugen, was ebenso funktioniert). In Trance zu gehen und wieder herauszukommen ist ein Vorgang, der vollkommen freiwillig geschieht. Auch das Erleben in Trance vollzieht sich im Rahmen der Vorgaben des freien Willens.

Sobald eine ausreichend tiefe Trancestufe erreicht ist – die übrigens individuell verschieden tief sein kann – werden mittels indirekter und direkter Suggestionen Bilder und Vorstellungen wachgerufen, die es dem Klienten ermöglichen, emotional positiv gefärbte Erfahrungen zu machen und Lösungswege für das spezielle Problem oder eine Fragestellung zu finden. Mit Hypnose wird also eine "alternative Wirklichkeit" geschaffen. Der Patient erlebt, daß er in Situationen, in denen er bisher Verzweiflung, Angst, Minderwertigkeit, Depression oder Schuld empfand, eine neue Erfahrung von Hoffnung, Zuversicht, Selbst­vertrauen oder Lebens­freude machen kann. Diese "positiven Emotionen" bewirken einerseits schon an sich eine gute Erfahrung, zum anderen lernt der Klient, dass er Ressourcen auch in anderen schwierigen Situationen einsetzen kann. Diese werden dann in einem weiteren Schritt in der Wirklichkeit verankert und geübt, damit sie zum Bestandteil des normalen Lebens werden. Der Therapeut sieht sich dabei als Begleiter und Coach, der den Prozess zur Findung des eigenen Potentials unterstützt.

Für weitere und vertiefende Informationen ist ein Blick auf die Homepage des Klingenberger Instituts für Hypnose sehr empfehlenswert. http://www.hypnose-kikh.de/